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Dynamische Datenträger reparieren und konvertieren (Testdisk)

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Konvertieren von dynamischen Datenträgern

Im Folgenden wird beschrieben, wie ein dynamischer Datenträger mit TestDisk ohne Datenverlust wieder zurück in einen Basis-Datenträger konvertiert werden kann. Ausgangsproblem: Eine Festplatte wird in der Datenträgerverwaltung plötzlich als „Dynamisch“ angezeigt.

Ursachen für diese Probleme sind zumeist:

  • Eine Festplatte wurde in der Datenträgerverwaltung versehentlich in einen dynamischen Datenträger konvertiert.
  • Der Master Boot Record (MBR) ist beschädigt und der Datenträger wird in der Datenträgerverwaltung möglicherweise als „Dynamic Unreadable“ oder nicht lesbar angezeigt.

Mit Windows-Bordmitteln ist das Konvertieren eines dynamischen Datenträgers zurück in einen Basisdatenträger ohne Datenverlust nicht möglich. Es würde nur funktionieren, wenn alle Volumen mit Daten vorher gelöscht werden.

Dynamische Datenträger verwenden ein anderes Partitionsschema und legen Informationen zum Verwalten von Volumen nicht in der Partitionstabelle sondern am Ende der Festplatte ab. In der Partitionstabelle werden aber Infos wie ein Partitionstyp (z.B. „W2K Dynamic/SFS“ mit dem Hexadezimal-Wert „42“) für die Partitionstyp-Kennung als Attrappe für eine primäre Partition im Nicht-DOS-Format abgelegt. Dadurch wird vermieden, dass andere Systeme die Festplatte nicht irrtümlich als neu erkennen und verwenden wollen. Erst ab Vista und höher werden auch die erstellten dynamischen Volumen als primär und „W2K Dynamic/SFS“ gelistet. Mit TestDisk ist es möglich, nach den vorherigen Partitionen in der Partitionstabelle suchen zu lassen. Wenn die Partitionen angezeigt werden, können diese mit der Funktion Write wieder in der Partitionstabelle registriert werden. Die Partitionstabellen-Attrappe „W2K Dynamic/SFS“ wird dabei überschrieben. Nach dem Neustart ist die Festplatte wieder als Basisdatenträger mit Partitionen und Daten vollständig vorhanden

23Schritt 1: TestDisk zeigt bei Analyse die gegenwärtige Partitionstabelle mit der Attrappe W2K Dynamic/SFS als eine primäre Partition über den gesamten Speicherplatz. Es werden keine Partitionen mit Daten angezeigt.

 

24Schritt 2: Nach Bestätigung bei Quick Search zeigt TestDisk sofort alle Partitionen an. Der Status wie „Primär“ und „Logisch“ wird regulär automatisch erkannt und gesetzt. Nur wenn es falsch sein sollte, kann jeweils durch Markieren der Partition und mit den Links- oder Rechtspfeil auf der Tastatur der Status korrigiert werden. Wenn Partitionen fehlen sollten, kann zusätzlich die tiefere Suche „Deeper Search“ ausgeführt werden. Zur Sicherheit wird empfohlen, die Partitionen jeweils zu markieren und durch Drücken der Taste „p“ die Dateien noch anzeigen zu lassen. Zurück geht es einfach mit „q“ für Quit. Wenn alles ordnungsgemäß angezeigt wurde, kann mit der Eingabetaste bestätigt werden.

25Schritt 3: Auf dieser Ansicht kann nochmal die komplette Partitionsstruktur (bevor sie mit der Funktion Write in die Partitionstabelle registriert wird) überprüft werden. Wenn die Partitionsstruktur stimmt und alle Partitionen vorhanden sind, kann bei Write mit der Eingabetaste, „y“ und Ok bestätigt werden.

 

Um auf alle Partitionen und Daten zugreifen zu können, muss der Computer noch ein letztes Mal neu gestartet werden. In seltenen Fällen kann es sein, dass in der Windows-Datenträgerverwaltung noch ein Laufwerksbuchstabe zugewiesen werden muss.

Hinweise zum Konvertieren von dynamischen Datenträgern, die nicht als Basisdatenträger erstellt wurden: Ein Datenträger, der versehentlich als dynamisch konvertiert wurde, oder durch einen Fehler verkehrt angezeigt wird, kann regulär ohne Probleme wiederhergestellt werden, da die Partitionen als Basisdatenträger erstellt wurden und die Partitionsstruktur sich normal nicht geändert haben sollte. Nicht so einfach gestaltet es sich bei dynamische Datenträger, die bereits als solche erstellt wurden. Auf einem dynamischen Datenträger können theoretisch bis zu 2000 Volumen erstellt werden. Microsoft empfiehlt aber nicht mehr als 32 zu benutzen. Basisdatenträger unterliegen der Intel-Partitionstabelle. Diese unterstützt nur bis zu vier primäre Partitionen oder drei primäre Partitionen und eine erweiterte Partition für logische Laufwerke (Anzahl der logischen Laufwerke ist je nach Verfügbarkeit von Laufwerksbuchstaben beschränkt). Auch gibt es bei dynamische Datenträgern keine erweiterte Partition oder logische Laufwerke. Alle dynamischen Volumen haben den Status wie eine primäre Partition. Daher können beim Konvertieren maximal nur vier primäre Partitionen wiederhergestellt werden. Noch ein Unterschied bei Basisdatenträger ist: Partitionen sind zumeist an Zylindergrenzen (cylinder boundary) ausgerichtet. Zylindergrenzen funktionieren wie ein Raster (snap in). Beispiel: wenn ein Zylinder eine Standardgröße von 8 MB hat und eine Partition mit 25 MB erstellt werden soll, dann wird die Partition auf den am nächsten liegenden Zylinder (den dritten) gerundet. Dynamische Volumen sind nicht an Zylindergrenzen ausgerichtet. Was es dabei zu beachten gibt, zeigen die folgenden Hinweise.

26Bild 1: Es lässt sich nicht mehr als ein dynamisches Volumen für eine Wiederherstellung setzen, da dynamische Volumen nicht an Zylindergrenzen ausgerichtet sind und bei „Start“ und „End“ denselben Zylinder benutzen. TestDisk gibt die Meldung „Structure: Bad“ aus.

 

27Bild 2: Unter TestDisk wurde im Menü „Options“ die Funktion „Cylinder boundary“ (Zylindergrenzen) von Yes (ja) auf No (nein) gestellt.

 

 

28Bild 3: Partitionen lassen sich jetzt für eine Wiederherstellung setzen, obwohl diese am Ende und am Anfang denselben Zylinder benutzen (im Bild 3 rot markiert).

 

 

29Bild 4: In der Partitionstabelle können nur vier primäre Partitionen registriert sein. Bei dem Versuch eine fünfte Partition auf primär zu setzen quittiert TestDisk mit „Structure: Bad“.

 

 

30Bild 5: Dynamische Volumen haben einen Status wie primäre Partitionen. Der Versuch, diese auf „L“ für logisches Laufwerk zu setzen, quittiert TestDisk ebenfalls mit der Meldung „Structure: Bad“.

 

 

Wenn ein dynamischer Datenträger, der als solcher erstellt wurde, konvertiert werden soll, sollte man genau wissen, warum und was man tut. Ein Backup ist auf jeden Fall zu empfehlen. Auch bei dynamischen Volumen können die in TestDisk angezeigten Daten mit der Funktion „copy“ auf einen anderen Datenträger gesichert werden. Nach Einrichten des Datenträgers in einen Basisdatenträger können die Daten zurück kopiert werden.

TestDisk kann auch dynamische Volumen reparieren. Dieses trifft auch bei übergreifenden Volumen und Software-RAID (Stripeset) zu. Die folgende Seite zeigt den kompletten Wiederaufbau eines Software-RAID0 (Stripeset).

Quelle: Computerbase.de


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.mov Video mit defektem Header reparieren

Wenn die Digitalkamera oder der Camcorder beim verarbeiten der Videodateien Fehler produziert, oder ein heruntergeladenes Video beschädigt ist, kann in einigen Fällen der Header der Datei wiederhergestellt werden.

Dazu benötigt man folgende Software (Freeware):

Mittels Slide Movie Maker erstellt man eine Slideshow als Video. Wenn man ein gleiches Video hat(Auflösung, Framerate, Codec) kann man diesen Schritt überspringen.

  • SSMM öffnen und Wizard starten
  • Ein oder mehrere beliebige Fotos wählen
  • Ausgabeordner wählen und „Finish“ wählen (nicht Create)
  • Projekt > Project Settings öffnen
  • Framerate und Resolution sollten möglichst genauso wie das beschädigte Video sein (oder annähernd)
  • Project Settings schließen und“ Start Creation“ wählen
  • Codec wählen (möglichst denselben wie das beschädigte Video
  • „Start Creation“ wählen

AviRepair starten und die beschädigte Datei als corupted File laden sowie die eben erstellte (oder ein nicht beschädigtes Video vom selben Format) Die Reparatur wird sofort ausgeführt.

(Quelle: videohelp.com)


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USB Sticks verschlüsseln mit Best Crypt

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Als kostenlose Traveller Version, Enterprise und Volume Encryption auf www.jetico.com

Die kostenlose Traveller Version bietet:

  • Sichere und kostenlose Verschlüsselung für USB Sticks und private Daten.
  • Mobile Lösung ohne Softwareinstallation
  • Erstellung neuer verschlüsselter Kontainer mit AES (Rijndael) 256-bit

Da die aktuelle Version (BestCrypt Traveller v.1.03.5)auf Jetico bei einigen Windows 7 Systemen Fehlermeldungen verursacht, sollte die Version 1.03 verwendet werden:

BCTraveller.exe download

2.0 MB | 32/64 bit | Windows 7, Vista, XP, 2008 Server, 2003 Server, 2000, NT, ME, 9x


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iTunes auf neuen PC umziehen

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Beim manuellen Übertragen der iTunes Bibliothek geht man wie folgt vor:

  • Kopiere den gesamten Ordner „iTunes“ auf eine externe Festplatte oder einen USB-Stick (du findest den iTunes Ordner normalerweise unter Eigene Dateien > Eigene Musik)
  • Schließe die Festplatte bzw. den USB-Stick an den neuen PC an und kopiere den iTunes Ordner von der Festplatte an die exakt gleiche Stelle, an der er sich auf dem alten PC befand. Wenn bereits ein iTunes Ordner am PC vorhanden ist, stelle sicher dass dieser leer ist bevor du ihn ersetzt.
  • Beim Öffnen von iTunes halte die Hochstelltaste gedrückt
  • Im erscheinenden Fenster klicke auf „Mediathek wählen“

 

  • Wähle die Datei „iTunes Library.itl“ die du im soeben übertragenen iTunes Ordner findest

  • Schon öffnet sich die „alte Mediathek“ am neuen PC

Das war es auch schon. Die Wiedergabelisten, Musik-Dateien etc. sind wieder in iTunes
Quelle: http://de.kioskea.net/faq/383-mit-itunes-auf-einen-neuen-pc-umziehen


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.NET Framework: Fehler beim Installieren der Updates über Microsoft Update

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Fehlermeldung:

Einige Updates können nicht installiert werden

Die folgenden Updates wurden nicht installiert:

Sicherheitsupdate für .NET Framework 2.0 SP2 und 3.5 SP1 unter Windows Server 2003 und Windows XP x86 (KB 2478658)
Sicherheitsupdate für .NET Framework 2.0 SP2 und 3.5 SP1 unter Windows Server 2003 und Windows XP x86 (KB 2446704)

Lösung:

Bei Fehlermeldungen im Microsoft Update bezüglich .NET Framework Servicepacks und Sicherheitsupdates, hilft nur eine komplette deinsatallation von .NET um eine saubere Installation zu gewährleisten.

Es gibt 2 Möglichkeiten. Man verlässt sich auf die Microsoft Knowlede Base und lädt das neue „Microsoft FixIT“ herunter. (benötigt übrigens .NET 2.0 – danke Microsoft für diese Logik) oder man macht es mit dem .NET Cleanup Tool.

Danach die AIO-Runtimes installieren und alles ist wieder in Ordnung


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Debian und Ubuntu auf deutsch

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Um die Ausgaben der Konsole in deutsch zu erhalten muss man die locales einstellen.
Dazu benötigt man das Paket locate aus dem Repository:

apt-get install locales
dpkg-reconfigure locales

Neben den deutschen locales (de_DE.ISO-8859-1, de_DE.UTF-8, de_DE.ISO-8859-15@euro)
sollten die englischen Systemlocales mitgeneriert werden (en_GB.ISO-8859-1, en_GB.UTF-8, en_US.ISO-8859-1, en_US.UTF-8)

Als Standart wählt man de_DE.UTF-8

In der Datei .bashrc setzen wie die locales des Benutzers jetzt auf de_DE.UTF-8:

nano ~/.bashrc

folgende Zeilen zufügen:

LANG=de_DE@UTF-8
export LANG

Beim nächsten Start einer SSH Sitzung sind die Ausgaben der Konsole auf Deutsch.


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Quota aktivieren (Cannot guess format from filename)

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Unter Debian 6 (Squeeze) verursacht der erste quotacheck eine Fehlermeldung:

quotacheck: Cannot guess format from filename ...

Zum Beheben des Problems muss man mit dem Trigger -F das Format angeben:

quotacheck -F vfsv0 -afcvdugm

der Trigger -d ist debug und kann weggelassen werden.

Ein weiteres

quotacheck -avugm

läuft jetzt Problemlos durch und mit:

quotaon -avu

lässt sich quota jetzt erfolgreich aktivieren.


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Wie plane ich einen chkdsk bei Systemstart?

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Methode 1 (Komandozeile)

1. Sicherstellen das ein chkdsk benötigt wird:

fsutil dirty query c:

2. chkdisk beim nächsten Systemstart planen:

chkdsk c: /r

Danach neustarten.

Methode 2 (Datenträgertools)

1 Über Arbeitsplatz oder Computer die Eigenschaften des Datenträgers auswählen.

2. Und den Reiter Tools wählen:

3. Wenn der Datenträger in Benutzung ist kann der chkdsk geplant werden:


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Vista Systemstart, keine LAN-Verbindung

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Vista startet und die LAN-Verbindung hat ein rotes Kreuz. Im lokalen Netzwerk funktioniert nichts. Laufwerke sind nicht verbunden. Internet geht aber. Im Taskmanager wird der Dienst LanmanServer als „startet“ angezeigt.

 

Lösung:

Vista starts/boots very slowly. May take 10-30 minutes to load.

January 28th, 2009

Vista starts/boots very slowly. May take 10-30 minutes to load. You may also notice that when you go into services, lanmanserver is stuck in “starting” mode. This might seem like a nightmare but it is pretty easy to fix.

1. Run Registry Editor (Regedt32.exe).
2. From the HKEY_LOCAL_MACHINE subtree, go to the following key:
\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Spooler
3. In the right window double click “DependOnService”
4. Add the following three items to the list (there are probably at least two items already, each item gets it’s own line).
LanmanWorkstation
LanmanServer
LmHosts

5. From the HKEY_LOCAL_MACHINE subtree, go to the following key:
\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\NetLogon
6. Double click the DependOnService entry
7. You will see the item in the list called LanManWorkstation (may be the only item).
8. Change LanmanWorkstation to be LanmanServer (DO NOT JUST ADD IT TO THE LIST. THERE MUST NOT BE A LanManWorkstation IN THIS LIST)
9. Click OK and quit Registry Editor.
10. Restart Windows Vista.

Quelle: http://oldergeeks.com/blog


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Linux-Bibliotheken identifizieren

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Wie kann ich bei Fehlermeldungen wie: Can´t locate xyz.pm“ die benötigte Bibliothek identifizieren?

Diese fehlende Bibliothek kann man mit:

 # apt-file search xyz.pm

in den Repository Archiven suchen. Und das Paket mit:

 # apt-get install paketname

nachinstalliert werden. Unter Umständen muss man zunächst das Paket apt-file erst installieren:

 # apt-get install apt-file
 # apt-file update


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